DAS CANYON PREDICT BIKE MACHT ALS FUTURISTISCHER PROTOTYP SEIN DEBÜT AUF DER DIESJÄHRIGEN EUROBIKE, UM DIE ZUKUNFT DER FAHRERSICHERHEIT NEU ZU DEFINIEREN

Mit der integrierten Edge-KI, Radar, Kameras und einem im Lenker eingebauten Display soll diese bahnbrechende Kombination aus Bike und Smart-Helm einen Beitrag zu Sicherheit und Performance leisten.

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Koblenz, Deutschland, Mittwoch, 17. Juni 2026: Kommende Woche wird Canyon auf der Eurobike den Prototypen des Canyon Predict Bikes vorstellen. Das revolutionäre Konzept soll Sicherheit im Radsport neu definieren.

Die bahnbrechende intelligente Systemarchitektur für Rennräder ist darauf ausgelegt, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Anstatt sich auf herkömmliche, reaktive Sicherheitsmaßnahmen zu verlassen, setzt das Predict-System auf 360°-Sensoren, um Gefahren und das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer zu antizipieren, Gruppendynamik zu erkennen, Hinweise zur Streckenführung zu geben und vor unsicherem Terrain zu warnen, bevor der Fahrer dazu in der Lage ist.

Dabei arbeitet das System nicht nur an Bord eines hochwertigen Carbon-Rennrads mit im Lenker integriertem Display – das Canyon Predict Bike verbindet sich auch mit dem neuartigen Augmented-Reality-Helm Stingr Smart, der über ein absenkbares Visier mit integriertem Head-Up-Display verfügt.

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Gemeinsam unterstreichen diese beiden Prototypen das langfristige Engagement der Koblenzer, Performance, Sicherheit und digitale Integration weiterzubringen. Auf der Eurobike, die vom 24. bis zum 27. Juni in Frankfurt stattfindet, wird Canyon mehr dazu verraten, wie diese und weitere Innovationen den Alltag in Zukunft sicherer machen werden.

Kann ein Fahrrad Risiken analysieren und Vorhersagen über Gefahren treffen?

Während die Autoindustrie in den letzten Jahren rapiden Fortschritt in Sachen Sicherheitstechnik gemacht hat, hat die Fahrradbranche Aufholbedarf. Von der mangelnden Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer über zu enges Auffahren bis hin zu unsicheren Straßenkonditionen und chaotischem Gruppenverhalten birgt der Verkehr viele Gefahren für Radsportler.

Doch was wäre, wenn das Fahrrad Risiken erkennen und analysieren könnte, damit wir vor Gefahren gewarnt werden, die wir noch gar nicht wahrnehmen konnten? Oder wenn das Bike dabei helfen könnte, bei jedem Tempo und zu jedem Zeitpunkt die optimale Position im Peloton zu ermitteln?

Das neue System von Canyon zielt darauf ab, die Lücke zu schließen, ohne das pure Fahrgefühl eines High-End-Rennrads außen vor zu lassen. Dieses Kampagnenvideo erklärt mehr:

Canyon Predict - a new intelligent safety system for road bikes

„Es werden so viele Menschen beim Radfahren getötet oder schwer verletzt, und es gibt so viele, die sich nicht sicher genug fühlen, um überhaupt Rad zu fahren, und wir haben uns gefragt, wie wir diese Probleme angehen können,“ erklärt Fedja Delic von Canyon.

„Autos werden immer sicherer, und die Todeszahlen bei Autofahrern sind über die letzten zehn Jahre gesunken, aber bei Radfahrern gab es keine signifikanten Sicherheitsverbesserungen. In vielen Ländern steigen die relativen und absoluten Todes- und Verletzungszahlen für Radfahrer sogar. Und während Technologie das Autofahren sicherer als je zuvor macht, wird das Radfahren im Straßenverkehr gefährlicher als je zuvor. Dabei wäre es absolut möglich, mit der verfügbaren Technologie signifikante Beiträge zur Sicherheit auf dem Rad zu schaffen.“

Funktionsweise

Das neue System kombiniert ein High-End-Rennrad mit einem integrierten Computer und modernster Kamera-, Radar-, und KI-Technik, um das Fahrerlebnis und die Sicherheit zu verbessern – für weniger Ablenkungen, weniger Multitasking, und mehr Fokus auf das Wesentliche.

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Durch das kontinuierliche Monitoring der Umgebung, die kontextbasierte Auswertung und die Echtzeit-Erkennung von Gefahren bringt Canyon Sicherheit im Radsport aus dem reaktiven ins prädiktive Zeitalter.

Mithilfe von Daten aus verschiedenen Sensoren im Bike sowie Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Lenkverhalten und Stabilität erstellt das System ein situatives Modell, das weit über die Erkennung der Verkehrsumgebung hinausgeht.

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Dazu kommt multimodale 360° Sensorik (u.a. mit Kamera, Radar und einem mehrdimensionaler-Bewegungssensor in der DT Swiss Radnabe) sowie eine KI-gestützte On-Device-Datenverarbeitung zum Einsatz, um unabhängig von einer Internetverbindung tote Winkel zu eliminieren und unmittelbare Entscheidungen unter Wahrung des Datenschutzes zu ermöglichen.

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Das System antizipiert das Verhalten des Fahrers und anderer Verkehrsteilnehmer, stuft Risiken ein und liefert intuitives Feedback in Form von adaptiver Beleuchtung, haptischen Signalen und Informationen auf dem Display.

Zu den angezeigten Informationen gehören wichtige Warnungen über das Bike und die Umgebung, Vorhersagen, Abstände, Terrainerkennung und Gruppenunterstützung, sowie die Möglichkeit einer Community- oder Schwarmintelligenz, wenn mehrere kompatible Systeme zusammen fahren.

In kritischen Situationen kann der Fahrer gezielter reagieren, als nur in die Bremsen zu greifen.

Adaptive Funktionen wie das automatische Absenken der Sattelstütze für einen niedrigeren Schwerpunkt können mehr Stabilität und Kontrolle sorgen, bevor es zum Unfall kommt.

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Und anstatt von Cloud Computing und den damit verbundenen Latenz- und Datenschutzproblemen abzuhängen, verarbeitet das System alle Daten mit einer lokalen Edge-KI.

Die ehemalige Tour-de-France-Siegerin Kasia Niewiadoma-Phinney vom CANYON//SRAM Racing Team: „Ich trainiere und fahre viele Rennen auf der Straße, und es gibt viele Situationen, in denen Daten über mein Fahrrad und andere Sicherheitsmaßnahmen bezüglich anderer Verkehrsteilnehmer sehr hilfreich wären. Ein besseres Sicherheitsgefühl im Straßenverkehr und die Möglichkeit, auf veränderte Umstände zu reagieren, kommen allen zugute. Ich bin gespannt, wohin diese neue Technologie in der Praxis führen wird und was die nächste Generation von Fahrrädern dem Fahrer bieten kann.“

Von reaktiver zu prädiktiver Sicherheit

Ziel des Systems ist es, den Radsport aus der reaktiven Sicherheit in die prädiktive Sicherheit zu überführen, indem es das Bewusstsein für die gesamte Umgebung steigert, die Reaktionszeit bei potenziellen Gefahren signifikant reduziert und intelligente, kontextbewusste Informationen statt einfachen Warnungen liefert.

Durch die Kombination von Echtzeit-Wahrnehmung und Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Lenkverhalten und Stabilität soll das System in kritischen Situationen die Kontrolle verbessern und durch rechtzeitige Warnsignale und Interventionen Unfälle verhindern oder zumindest weniger gefährlich machen.

Mazen Jrab, leitender IoT-Hardwareentwickler bei Canyon: „Der Straßenradsport braucht eine Sicherheitsrevolution. Mit Canyon Predict bringen wir die Sicherheit aus dem reaktiven ins prädiktive Zeitalter.“

Weitere Informationen

Um Canyon Predict und viele weitere Innovationen von Canyon live zu erleben, lohnt sich vom 24. bis zum 27. Juni ein Besuch auf der Eurobike in Frankfurt (Halle 11.0, Stand B50).

REDAKTIONSHINWEISE:

1. Weitere Bilder: siehe hier.

2. White papers

Technische Erläuterungen und FAQs:

3. Hintergrundinformationen zu der Aussage, dass Sicherheitsbedenken Menschen vom Radfahren abhalten

Mehrere Studien zur öffentlichen Meinung in Europa und Nordamerika zeigen deutlich, dass Sicherheitsbedenken einer der Hauptgründe sind, die Menschen vom Radfahren abhalten – ob als Fortbewegungsmittel oder als Freizeitsport.

  • In der britischen National Travel Attitudes Study (NTAS Wave 9, 2023) gaben 48% der Befragten an, dass sie hauptsächlich wegen Sicherheitsbedenken nie Fahrrad fahren (Quelle: GOV.UK.).
  • Beim deutschen Fahrrad-Monitor 2025 gaben 41% der Erwachsenen und Jugendlichen an, sich im Straßenverkehr nicht sicher zu fühlen; als Hauptursachen werden insbesondere rücksichtsloses Verhalten von Autofahrenden, ein hoher Verkehrsdruck sowie hohe Geschwindigkeiten von motorisierten Fahrzeugen genannt (Quelle: www.bmv.de).
  • In den Vereinigten Staaten werden weniger als 1% der Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt – und auch hier ist Angst um die eigene Sicherheit der Hauptgrund, warum Menschen ins Auto statt aufs Rad steigen.

Kurz gesagt sind Sicherheitsbedenken für Radfahrende ein weltweites Problem.

Noch schockierender ist allerdings die Anzahl der Radfahrenden, die jedes Jahr sterben oder ernsthaft verletzt werden.

  • In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückten Radfahrer allein in Deutschland um 20% gestiegen, während die Zahl der tödlich verunglückten Autoinsassen im selben Zeitraum um 35% zurückgegangen ist (Quelle: Statistisches Bundesamt).
  • Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) war 2025 jedes sechste Todesopfer im Straßenverkehr ein*e Radfahrer*in (16,4%). Gegenüber 2015 entspricht das einem Anstieg von 20,6%.
  • Laut Europäischem Verkehrssicherheitsrat kamen 2024 auf europäischen Straßen 1.926 Radfahrende ums Leben. Das entspricht rund 10% aller Verkehrstoten in der EU. Laut Polizeistatistiken haben schwere Verletzungen bei Radfahrenden zwischen 2014 und 2024 um 12% zugenommen, während EU-weit 65% der Todesfälle bei Radfahrenden durch Unfälle mit Kraftfahrzeugen verursacht werden.

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