SECHS DOWNHILL-WELTCUPSIEGE UND EIN VORGESCHMACK AUF 2027: CANYON DH RACING BLICKT AUF DIE SAISON ZURÜCK

Aletha Ostgaard dominiert den Downhill-Weltcup der Juniorinnen, Luca Shaw feiert seinen ersten Elite-Weltcupsieg. Dazu kommen weitere Podestplätze und nationale Meistertitel für Canyon DH Racing.

Manchmal sagt eine Zahl mehr als jede Ergebnisliste. 4,172 Sekunden zum Beispiel. Um genau diese Zeit war Aletha Ostgaard beim Weltcup in Whistler schneller als Valentina Höll. Die eine, Ostgaard, gerade 18 Jahre alt und noch Juniorin. Die andere, Höll, fünffache Elite-Weltmeisterin und eine der erfolgreichsten Downhill-Fahrerinnen überhaupt.

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Doch dazu später mehr. Denn die Geschichte dieser Saison beginnt im Mai, rund 8.000 Kilometer entfernt. Beim Weltcup-Auftakt im südkoreanischen YongPyong setzt Ostgaard gleich ein deutliches Zeichen: Sie gewinnt das Rennen der Juniorinnen und übernimmt die Führung in der Gesamtwertung – mit einer Zeit, die auch bei den Elite-Frauen zum Sieg gereicht hätte. Für die Amerikanerin, die schon 2025 mit vier Weltcupsiegen und WM-Bronze auf sich aufmerksam gemacht hatte, ist es der perfekte Start in ihre letzte Juniorensaison.

Luca Shaw: Endlich ganz oben

Vier Wochen später sorgt ein anderer Canyon-Fahrer, ebenfalls Amerikaner, für einen der emotionalsten Momente des Jahres. Seit mehr als einem Jahrzehnt fährt Luca Shaw im Weltcup, stand mehrfach auf dem Podium, doch in 78 Elite-Rennen reichte es nie ganz nach oben. Im 79. Anlauf, bei Runde 2 in Loudenvielle-Peyragudes in den französischen Pyrenäen, passt alles zusammen. Shaw liefert einen starken Finallauf ab und verdrängt den Franzosen Benoît Coulanges mit 0,127 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Ein hauchdünner Sieg, sein erster im Elite-Weltcup. Für Canyon DH Racing ist es ein Meilenstein – und ein Beleg dafür, wofür das Sender CFR gebaut wurde.

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Eine starke Mannschaft und eine schnelle Juniorin

Bei Runde 3 in Leogang zeigt auch der Rest der Mannschaft seine Klasse. Der erst 21-jährige Deutsche Henri Kiefer fährt bei den Elite-Männern auf Platz drei, Teamkollege Troy Brosnan wird Vierter. Marine Cabirou, Schnellste der Qualifikation, holt hinter Valentina Höll Rang zwei. Ostgaard wird Zweite der Juniorinnen und wiederholt das eine Woche später bei Runde 4 in Lenzerheide.

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Anfang Juli steht die junge Amerikanerin wieder ganz oben: Sie gewinnt bei Runde 5 in La Thuile und eine Woche später bei Runde 6 in Pal Arinsal. Mit drei Saisonsiegen ist sie damit auf dem besten Weg zum Gesamttitel.

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Abseits des Weltcups wird sie in Big Bear Lake US-Meisterin der Juniorinnen und gewinnt beim Canadian Open Downhill von Crankworx Whistler sogar die Elite-Wertung der Frauen. Brosnan fährt dort bei den Männern auf Platz zwei, Cabirou wird in Les Menuires französische Meisterin.

Nach der Sommerpause gewinnt Ostgaard auch bei Runde 7 in Les Gets (Haute-Savoie), Cabirou fährt vor heimischem Publikum auf Rang zwei.

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Bei der Weltmeisterschaft im Val di Sole muss sich Ostgaard auf der berüchtigten Black Snake nur der Australierin Tilly Boadle geschlagen geben und holt Silber. Shaw wird bei den Elite-Männern Sechster, Kiefer Achter, Cabirou bei den Frauen Neunte.

Whistler: schneller als die Weltmeisterin

Ende September folgt beim Weltcup in Whistler der spektakulärste Moment der Saison. Ostgaard fährt im Finale der Juniorinnen 4:09,233 Minuten, die zweitplatzierte Französin Cassandre Peizerat verliert mehr als neun Sekunden. Schon das ist eine Demonstration ihrer Überlegenheit.

Erst der Vergleich mit dem anschließenden Elite-Rennen zeigt die Dimension: Höll gewinnt dort in 4:13,405 Minuten. Ostgaard war auf derselben Strecke 4,172 Sekunden schneller als die amtierende Weltmeisterin. Die Rennen fanden zu unterschiedlichen Zeiten und möglicherweise bei leicht veränderten Bedingungen statt. Eine Ansage ist es dennoch – zumal sie schon in Korea Elite-Niveau gefahren war.

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Mit dem Sieg steht Ostgaard als Gesamtsiegerin des Junioren-Weltcups fest. Beim Weltcup-Finale in Lake Placid wird sie Dritte und steht damit bei allen neun Weltcups der Saison auf dem Podium: fünf Siege, zwei zweite und zwei dritte Plätze. Kiefer gewinnt im September in Todtnau die deutsche Meisterschaft und fährt in Lake Placid auf Platz vier.

Die Zukunft kann kommen

Für Aletha Ostgaard endet damit ein Kapitel ihrer Karriere. 2027 wechselt sie in die Elite-Klasse und trifft dann auf die Fahrerinnen, deren Zeiten sie in Whistler bereits unterboten hat. Ob sie dieses Tempo über eine ganze Saison im direkten Vergleich halten kann, wird eine der spannendsten Fragen des kommenden Jahres.

Am Bike unter ihr muss sich dafür nichts ändern. Das Canyon Sender CFR ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit im engen Austausch mit den Fahrern und Mechanikern des Factory-Teams. Sein Carbon-Chassis mit High-Pivot-Hinterbau und 200 Millimetern Federweg ist auf Traktion, Kontrolle und Geschwindigkeit ausgelegt, Geometrie und Fahrwerk lassen sich auf Strecke und Fahrstil abstimmen.

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Genau das ist der Kern von Canyon Factory Racing, kurz CFR: Erkenntnisse aus Training, Tests und Weltcuprennen fließen direkt in die Entwicklung der Bikes ein. 2026 hat das Sender CFR erneut gezeigt, was dieser Ansatz leisten kann: sechs Weltcupsiege, ein Gesamttitel und eine Juniorin, die schon jetzt Elite-Zeiten fährt. Mit Weltcupsiegern wie Luca Shaw und Aletha Ostgaard, dazu Kiefer, Cabirou und Brosnan, geht Canyon DH Racing mit viel Rückenwind in die Saison 2027.

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Über Canyon

Was in der Garage von Gründer Roman Arnold begann, ist heute der weltweit führende Direct-To-Consumer-Hersteller von Fahrrädern. Als eine der innovativsten Marken der Branche entwickelt Canyon Bikes für alle Disziplinen – von Rennrad, Triathlon und Gravel über Mountainbike, City und Trekking bis hin zu E-Bikes.

Canyon arbeitet mit den besten Athlet:innen und Teams der Welt zusammen und nutzt Erfahrungen aus den härtesten Rennsituationen, um Bikes und Komponenten für höchste sportliche Ansprüche zu entwickeln. Das Ergebnis: preisgekrönte Fahrräder, die Maßstäbe in Performance, Innovation und Technik setzen – gebaut für Höchstleistungen auf jedem Terrain.

„Pure Cycling“ ist die Mission, die Canyon antreibt: Das Unternehmen möchte Menschen auf der ganzen Welt fürs Fahrradfahren begeistern – durch direkten Vertrieb ohne Umwege, smarte digitale Services sowie Canyon Stores und Service-Partner mit echter Beratung, Community-Erlebnisse und Support. Gleichzeitig verpflichtet sich Canyon zu verantwortungsvollem unternehmerischem Handeln, setzt auf verantwortungsvolle Produktion sowie den Schutz und die Sicherheit von Mitarbeitenden, Partnern und Umwelt.

Canyon Bikes sind erhältlich unter canyon.com, über die Canyon App und in ausgewählten Canyon Stores weltweit.

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