CROSS-COUNTRY-DOMINANZ: 17 WELTCUPSIEGE, DREI GESAMTTITEL UND EINE WELTMEISTERIN FÜR CANYONS XC-TEAM 2026
Jenny Rissveds gewinnt den XCO-Gesamtweltcup, Valentina Corvi dominiert die U23-Klasse und wird Weltmeisterin. Dazu kommen weitere Siege und Meistertitel für Canyon XC Racing. Eine Saison, die Lust auf 2027 macht.
Der erste große Erfolg des Jahres liegt noch vor dem eigentlichen Weltcup-Auftakt. Beim Cape Epic im März zeigen die Schwedin Jenny Rissveds und das deutsche Kraftpaket Luca Schwarzbauer, dass Canyon bestens vorbereitet in die neue Saison startet. Gemeinsam mit ihrem Mann Simon Andreassen (Orbea Fox Factory Team) gewinnt Rissveds die Mixed-Wertung des südafrikanischen Etappenrennens – mit Siegen auf sämtlichen acht Etappen. Auch Schwarzbauer setzt ein Ausrufezeichen: Zusammen mit Sam Gaze (Alpecin-Premier Tech) holt er drei Etappensiege, darunter die Schlussetappe, und wird Gesamtdritter bei den Elite-Männern. Beide fahren bereits auf Prototypen des neuen Lux World Cup CFR, das Canyon Ende April offiziell vorstellt.
Anfang Mai beginnt im südkoreanischen YongPyong die Weltcupsaison – zum ersten Mal in Asien. Und Canyon ist sofort vorne dabei. Valentina Corvi gewinnt das olympische Cross-Country-Rennen (XCO) der U23-Frauen, Thibaut François-Baudry siegt im Short Track (XCC) der U23-Männer. Jenny Rissveds fährt bei den Elite-Frauen im XCO auf Platz zwei. Zwei Siege und drei weitere Podestplätze zum Auftakt.
Beim zweiten Weltcup in Nové Město bestätigt François-Baudry seine Form mit einem weiteren Sieg, diesmal im XCO. Rissveds wird erneut Zweite, während Corvi in beiden Disziplinen Rang drei belegt. Noch fehlt Rissveds der erste XCO-Sieg des Jahres. Der folgt im Juni und markiert den Beginn einer beeindruckenden Serie.
Leogang präsentiert sich Mitte Juni von seiner unangenehmsten Seite. Regen und Schlamm machen die ohnehin anspruchsvolle Strecke zur Herausforderung. Rissveds lässt sich davon nicht aufhalten. Sie gewinnt mit 56 Sekunden Vorsprung auf Puck Pieterse, wird im Short Track Zweite und übernimmt nach Runde 3 die Führung im Gesamtweltcup.
Nur eine Woche später folgt in Lenzerheide der nächste XCO-Sieg. Zwei Rennen, zwei Erfolge – die Schwedin ist jetzt die Fahrerin, die es zu schlagen gilt. Gleichzeitig entwickelt sich Corvi zur dominierenden Kraft in der U23-Klasse. Sie gewinnt die XCO-Rennen in Leogang und Lenzerheide und baut ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus.
Im Juli geht es Schlag auf Schlag. Bei Runde 5 in La Thuile gewinnt Rissveds das Short-Track-Rennen der Elite-Frauen, während Corvi in der U23 sowohl XCC als auch XCO für sich entscheidet. Eine Woche später in Andorra wird Pal Arinsal zum Schauplatz einer weiteren Canyon-Gala: Beide Fahrerinnen gewinnen jeweils beide Rennen ihrer Klasse, François-Baudry wird in beiden U23-Rennen Zweiter.
Auch Luca Schwarzbauer mischt kräftig mit. Der Deutsche fährt in Pal Arinsal im XCO auf den dritten Platz und verteidigt wenig später bei den nationalen Meisterschaften in Wombach seine deutschen Titel im XCO und XCC.
Weitere Erfolge folgen: Corvi gewinnt die italienische U23-Meisterschaft im XCO. Bei der Europameisterschaft in Monteceneri holt Rissveds zweimal Bronze, Nachwuchsfahrer Noa Filippi wird Vierter im XCO der Junioren.
Nach der Sommerpause setzt Corvi ihre Siegesserie bei Runde 7 in Les Gets fort. Erneut gewinnt sie sowohl XCC als auch XCO. Rissveds fährt bei den Elite-Frauen in beiden Disziplinen auf Rang zwei.
Doch der emotionale Höhepunkt der Saison wartet Ende August im italienischen Val di Sole: die Weltmeisterschaft.
Corvi reist als große Favoritin an – und muss sich vor heimischem Publikum einem enormen Erwartungsdruck stellen. Zunächst gewinnt sie mit der italienischen Mannschaft Gold in der Teamstaffel; auf der fünften von sechs Runden bringt sie Italien zurück an die Spitze. Vier Tage später folgt ihr wichtigstes Rennen.
Im U23-XCO überquert die 21-Jährige die Ziellinie mit 43 Sekunden Vorsprung auf die Schweizerin Anina Hutter. Valentina Corvi ist Weltmeisterin. Zwei Goldmedaillen bei einer Heim-WM – besser hätte es kaum laufen können. Bei den Junioren fährt Noa Filippi auf Platz sechs, sein bislang bestes WM-Ergebnis.
Auch in Nordamerika ist die Saison für Canyon noch nicht vorbei. Corvi gewinnt das vorletzte U23-XCO-Rennen in Soldier Hollow, Utah – ihr zehnter Weltcupsieg des Jahres. Beim Finale in Lake Placid, New York, werden schließlich die Gesamtwertungen besiegelt.
Rissveds sichert sich den XCO-Gesamtweltcup der Elite-Frauen, im XCC wird sie Gesamtzweite hinter Sina Frei. Corvi setzt noch einen drauf und holt das Double: Gesamtsiegerin im U23-XCO und im U23-XCC. Schwarzbauer fährt zum Abschluss im Elite-Short-Track auf Platz zwei.
Die Bilanz von Canyon XC Racing kann sich sehen lassen: 17 Weltcupsiege – zehn für Corvi, fünf für Rissveds, zwei für François-Baudry –, drei Gesamttitel, ein U23-Weltmeistertitel und Staffelgold.
Begleitet wurden diese Erfolge von einem Bike, das selbst eine überaus erfolgreiche Saison hinter sich hat: dem Canyon Lux World Cup CFR. Die neueste Generation des Race-Fullys wurde gemeinsam mit Canyons Spitzenathleten entwickelt und bereits vor ihrer offiziellen Vorstellung siegreich im Rennen eingesetzt.
Ein leichter Carbonrahmen – rund 1.480 Gramm in Größe M ohne Dämpfer –, 120 Millimeter Federweg vorn, 110 Millimeter hinten und eine speziell auf die Anforderungen moderner XC-Strecken abgestimmte Kinematik verbinden effizienten Vortrieb mit viel Kontrolle auf technischen Abfahrten. Mit dem verstellbaren Anti-Squat-Flip-Chip lässt sich das Fahrwerk zusätzlich auf Fahrer und Strecke abstimmen.
Vom Cape Epic im März bis zum Weltcup-Finale in Lake Placid hat das Lux World Cup CFR seine Qualitäten 2026 unter den härtesten Rennbedingungen bewiesen.
1. Weitere Bilder zum Saisonrückblick 2026 sind hier zu finden.